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<rss version="2.0"> <channel><link>http://www.svpag.ch/index.php?page=/News</link><title>News</title><description>RSS - Feed</description><item><title>Bericht Fr&#xFC;hjahrssession 2012 NR Sylvia Fl&#xFC;ckiger</title><pubDate>Mon, 26 Mar 2012 09:35:50 +0200</pubDate><description>&lt;p&gt;Verhandlungen &#xFC;ber Freihandelsabkommen gestoppt&#xD;
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Die Fr&#xFC;hjahrssession brachte einen wichtigen Entscheid f&#xFC;r die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft: Das Freihandelsabkommen d&#xFC;rfte endlich vom Tisch sein. Damit setzt die Schweiz nicht mehr l&#xE4;nger als eines der einzigen L&#xE4;nder weltweit die eigene Nahrungsmittelproduktion ungesch&#xFC;tzt dem Handelsdruck aus. Dies ist erfreulich f&#xFC;r die Zukunft des Produktionsstandortes Schweiz.&#xD;
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Daf&#xFC;r droht aber eine neue Zwangsabgabe, n&#xE4;mlich die Einf&#xFC;hrung einer obligatorischen Erdbebenversicherung. Zudem wurde das Bankkundengeheimnis weiter aufgeweicht. Insgesamt also kaum eine Session, mit der man zufrieden sein darf.&#xD;
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Sondersession zur Nationalbank&#xD;
Im Rahmen einer ausserordentlichen Session fand in beiden R&#xE4;ten eine Debatte zur Schweizerischen Nationalbank (SNB) statt. Nach den unr&#xFC;hmlichen Aktivit&#xE4;ten von Nationalbankchef Hildebrand diskutierte der Rat, wie solche Vorkommnisse k&#xFC;nftig vermieden werden k&#xF6;nnten. S&#xE4;mtliche Vorst&#xF6;sse, die die Unabh&#xE4;ngigkeit der Schweizerischen Nationalbank (SNB) eingeschr&#xE4;nkt wollten, wurden im Nationalrat jedoch abgelehnt, sowohl diejenigen Vorst&#xF6;sse, welche die Devisentransaktionen einschr&#xE4;nken wie auch diejenigen, welche die Aufsichtsstruktur ver&#xE4;ndern wollten. Den wichtigsten Bedenken ist immerhin mit der SNB-internen Anpassung des Reglements &#xFC;ber die Finanzgesch&#xE4;fte von Direktoriumsmitgliedern Rechnung getragen worden. Es bleibt zu hoffen, dass sich der k&#xFC;nftige SNB-Direktor dem widmet, was seine Aufgabe ist, n&#xE4;mlich der Geldpolitik im Interesse des Landes.&#xD;
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Neue Abgaben statt Entlastungen&#xD;
Bei etlichen Vorlagen kommt es zu einer Mehrbelastung anstatt einer Entlastung. So hat der Nationalrat hat bei der Teilrevision des Raumplanungsgesetzes eine Kehrtwende vollzogen und bei der zweiten Beratung der Vorlage einer Mehrwertabgabe von 20% zugestimmt. Passiert die Vorlage in dieser Form die Schlussabstimmung, ziehen die Initianten der Landschaftsinitiative ihr Begehren zur&#xFC;ck. Allerdings bestehen noch einige Differenzen zum St&#xE4;nderat. Deshalb geht die Beratung des indirekten Gegenvorschlags zur Initiative in die dritte Runde.&#xD;
Der Nationalrat will zudem, dass k&#xFC;nftig auch auf den Lohnanteilen, die 315'000 CHF &#xFC;bersteigen, ein ALV-Solidarit&#xE4;tsprozent erhoben wird. Zurzeit wird auf L&#xF6;hnen bis 126'000 CHF Beitrag an die Arbeitslosenversicherung von 2,2% erhoben. Auf L&#xF6;hnen zwischen 126'000 und 315'000 Franken muss ein Solidarit&#xE4;tsprozent bezahlt werden. Der Nationalrat hiess nun eine Motion zur Aufhebung dieses Deckels mit 106:65 Stimmen entgegen dem Willen der SVP gut. Auch dieser Vorstoss geht aber noch an den St&#xE4;nderat, welcher aber l&#xE4;ngst nicht mehr so eigentumsfreundlich ist wie fr&#xFC;her, nachdem die Zahl der Gewerkschaftsvertreter und Linken in diesem Rat zugenommen hat&#xD;
Ebenfalls gegen den Willen der SVP wurde nun auch im Nationalrat einer Motion f&#xFC;r eine obligatorische Erdbebenversicherung und einem Verfassungsartikel zur Familienpolitik zugestimmt. Auch hier kommen neue Kosten auf uns zu.&#xD;
Abgelehnt wurde hingegen knapp mit 92:88 Stimmen bei 7 Enthaltungen die Befreiung der Mehrwertsteuer f&#xFC;r die Hotellerie f&#xFC;r die Dauer eines Jahres zur Abfederung des starken Franken ausgesprochen. Gegen die Massnahme stellten sich nicht nur SP und Gr&#xFC;ne, sondern auch Gr&#xFC;nliberale und FDP!&#xD;
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Ausl&#xE4;nderpolitisches H&#xFC;st und Hott&#xD;
Der St&#xE4;nderat hatte mit 22:22 Stimmen und Stichentscheid des Ratspr&#xE4;sidenten meine Motion gutgeheissen, die eine Koppelung der Entwicklungshilfe an die Bereitschaft des Empf&#xE4;ngerstaates, abgewiesene Asylsuchende zur&#xFC;ckzunehmen, verlangt. Die Freude war aber von kurzer Dauer. Der Rat stimmte auf Grund von Unstimmigkeiten bei der ausgez&#xE4;hlten Stimmenzahl einem Ordnungsantrag zu, die Abstimmung in der Folgewoche zu wiederholen. Einmal mehr zeigt sich, wie n&#xF6;tig die elektronische Abstimmung w&#xE4;re. Bei der Wiederholung am Montag entschied sich der Rat dann leider pl&#xF6;tzlich anders. Die Frage sei erlaubt, was da &#xFC;ber das Wochenende geschehen ist.&#xD;
Erfreulich hingegen der Entscheid des St&#xE4;nderates, dass vorl&#xE4;ufig Aufgenommene mit F-Ausweis sollen nur noch in Ausnahmef&#xE4;llen Auslandreisen unternehmen d&#xFC;rfen. Der St&#xE4;nderat &#xFC;berwies als Zweitrat meine Motion mit 20:17 Stimmen an den Bundesrat. Dieser muss nun eine entsprechende Regelung ausarbeiten.&#xD;
Auch im Nationalrat ging es um ausl&#xE4;nderpolitisch relevante Themen. Leider wurden bei der Vorlage gegen Zwangsheiraten die Antr&#xE4;ge der SVP alle abgelehnt. Daher stimmte die SVP in der Gesamtabstimmung gegen das Gesetz, das in dieser Form zu wenig weit geht und wenig bringt. Weiter hat der Nationalrat mit 122:47 Stimmen eine Parlamentarische Initiative. von SVP-Kollege Yves Nidegger abgelehnt, die den Bund verpflichten wollte, keine v&#xF6;lkerrechtlichen Vertr&#xE4;ge abzuschliessen, welche die Befugnisse der Schweiz bei den Personenkontrollen an den Grenzen einschr&#xE4;nken.&#xD;
Freude d&#xFC;rften alle &#x2013; meist ausl&#xE4;ndischen &#x2013; Dealer an der Teilrevision des Bet&#xE4;ubungsmittelgesetzes haben, das neu ein Bussensystem f&#xFC;r Kiffer ab 18 Jahren bringt: Wenn ein Kiffer mit weniger als 10gr Cannabis erwischt wird, kann er mit 200 CHF geb&#xFC;sst werden, wird aber nicht mehr angezeigt. Die SVP scheiterte mit einem Nichteintretensantrag, setzte sich aber bei der H&#xF6;he der Busse durch. Sie kippte auch den Ermessensspielraum f&#xFC;r Polizisten, in leichten F&#xE4;llen von einer Busse abzusehen. Die Vorlage geht nun in den St&#xE4;nderat.&#xD;
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Das Duckm&#xE4;usertum gegen&#xFC;ber dem Ausland setzt sich fort&#xD;
Der Nationalrat hat das Steueramtshilfegesetz gegen den Willen der SVP gutgeheissen, das die Voraussetzungen f&#xFC;r den erleichterten Informationsaustausch bei Steuerdelikten schafft. Dabei beschloss er, dass die Schweiz bei Gruppenanfragen keine Amtshilfe leisten soll, sofern dies nicht explizit in einem DBA vorgesehen ist. Die SVP hatte sich vergeblich gegen die weitere Lockerung des Bankgeheimnisses gewehrt.&#xD;
Der Nationalrat genehmigte auch zehn andere Doppelbesteuerungsabkommen. Bei einem Teil ging es um die Anpassung an die aktuelle Interpretation des OECD-Standards. Danach sind f&#xFC;r die Gew&#xE4;hrung der Amtshilfe Name und Adresse des mutmasslichen Steuers&#xFC;nders oder der Bank nicht zwingend.&#xD;
Der Nationalrat hat entgegen dem Willen der SVP als Erstrat auch beschlossen, den ordentlichen Beitrag der Schweiz an den IWF zu erh&#xF6;hen. Der Nichteintretensantrag und der R&#xFC;ckweisungsantrag der SVP wurden abgelehnt. Mit dem h&#xF6;heren Beitrag ans ordentliche Budget will sich die Schweiz den Sitz im IWF-Exekutivrat sichern. Gem&#xE4;ss dem aktuellen Wechselkurs w&#xFC;rde der Schweizer Beitrag von 5 auf 8,4 Mrd. CHF aufgestockt.&#xD;
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F&#xFC;r eine echt Schweizerische Versorgung&#xD;
Nach den Nationalr&#xE4;ten entschieden auch die St&#xE4;nder&#xE4;te, dass der Bundesrat die Verhandlungen &#xFC;ber ein Agrarfreihandelsabkommen mit der EU stoppen muss; dies, solange ein Abschluss der Doha-Runde der WTO nicht zustande kommt. Faktisch entspricht dies einem eigentlichen Abbruch, da die Doha-Runde ebenfalls blockiert worden ist.&#xD;
Auch der Nationalrat befasste sich mit der Thematik der einheimischen Produktion, n&#xE4;mlich bei der so genannten Swissness-Vorlage. Er entschied dabei, dass bestimmte Lebensmittel als "swiss made" verkauft werden k&#xF6;nnen, wenn 60% des Gewichts der Rohstoffe f&#xFC;r stark verarbeitete Lebensmittel aus der Schweiz stammen. F&#xFC;r schwach verarbeitete Nahrungsmittel gilt ein Mindestanteil von 80%.&#xA0;Damit wird gesichert, dass auch k&#xFC;nftig der Zusatz &#x201E;Schweiz&#x201C; weltweit den Eindruck von Qualit&#xE4;t, Sicherheit und Zuverl&#xE4;ssigkeit vermittelt. Die Vorlage will den Schutz der Marke &#x201E;Schweiz&#x201C; verbessern. Insbesondere im Ausland ist der Missbrauch des &#x201E;Swiss made&#x201C; weit verbreitet. Gegen Produzenten, die ihre Produkte ganz oder mehrheitlich im Ausland herstellen lassen und diese trotzdem unter dem Label &#x201E;Swiss made&#x201C; verkaufen, soll k&#xFC;nftig wirksamer vorgegangen werden. Neu soll zudem das Schweizerkreuz legal auch auf Produkten angebracht werden k&#xF6;nnen. Obwohl heute zahlreiche Produkte mit dem Schweizerkreuz versehen werden, d&#xFC;rfen gem&#xE4;ss geltendem Recht n&#xE4;mlich nur Dienstleistungen mit dem Schweizerkreuz angepriesen werden.&#xD;
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Doch auch gewerbefreundliche Entscheide&#xD;
Der Bund soll bei &#xF6;ffentlichen Auftr&#xE4;gen gegen Lohndumping vorgehen. Der Nationalrat hat eine Motion seiner WAK mit 105:59 Stimmen bei einer Enthaltung angenommen. Diese verlangt eine &#xC4;nderung des Bundesgesetzes &#xFC;ber das &#xF6;ffentliche Beschaffungswesen. Ebenfalls gutgeheissen wurde das revidierte Forschungs- und Innovationsf&#xF6;rderungsgesetz Kernst&#xFC;ck des Gesetzes ist die F&#xF6;rderung eines Innovationsparks durch den Bund. Mehr steuerliche Entlastungen w&#xE4;ren allerdings die beste Innovationsf&#xF6;rderung. Ebenfalls angenommen hat er mit 100:85 Stimmen bei 3 Enthaltungen eine Pa.Iv. der SVP, welche fordert, dass Firmen nach eigenem Ermessen Abschreibungen vornehmen d&#xFC;rfen. Auch sollen sie G&#xFC;ter nach dem Kauf sofort auf Null abschreiben d&#xFC;rfen. Wenig Neues brachte hingegen die dringliche Debatte zu den Gesamtarbeitsvertr&#xE4;gen.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.svpag.ch/index.php?page=/News/Bericht_Fruehjahrssession_2012_NR_Sylvia_Flueckiger-15</link></item><item><title>Bericht Wintersession 2011 von NR Sylvia Fl&#xFC;ckiger</title><pubDate>Fri, 27 Jan 2012 06:27:07 +0100</pubDate><description>&lt;p&gt;Erste Session einer Mitte-Links-Legislatur&#xD;
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Die neue Legislatur bescherte uns eine Mitte-Links-Regierung und im Parlament sind die Mehrheiten zu Gunsten von Wirtschaft und Gewerbe knapp geworden. Dennoch gelang es der SVP, mit den verbleibenden b&#xFC;rgerlichen Partnern gef&#xE4;hrliche Linke Anliegen wie die Erh&#xF6;hung der Parlamentarierentsch&#xE4;digungen und den Ausbau der Vorschriften unter dem Vorwand der Pr&#xE4;vention abzuwenden.&#xD;
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Die Session begann mit der glanzvollen Wahl meines Fraktionskollegen Nationalrat Hansj&#xF6;rg Walter zum neuen Nationalratspr&#xE4;sidenten. Er konnte &#xA0;185 von 192 g&#xFC;ltigen Stimmen f&#xFC;r sich verbuchen. Mit so vielen Stimmen ist seit Beginn der Aufzeichnungen 1959 noch nie ein Nationalratspr&#xE4;sident gew&#xE4;hlt worden. Die Gr&#xFC;ne Maya Graf ist zur ersten Vizepr&#xE4;sidentin gew&#xE4;hlt worden. Zweiter Vizepr&#xE4;sident ist Ruedi Lustenberger (CVP).&#xD;
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Mitte-Links-Regierung statt bew&#xE4;hrte Zauberformel&#xD;
Die Vereinigte Bundesversammlung w&#xE4;hlte Bundesr&#xE4;tin Eveline Widmer-Schlumpf als Vertreterin einer Kleinstpartei wieder in den Bundesrat und verweigerte damit der SVP den zu Recht beanspruchten zweiten Sitz. Dies obwohl die SVP mit Hansj&#xF6;rg Walter und Jean-Fran&#xE7;ois Rime zwei hochqualifizierte und breit abgest&#xFC;tzte, ja eigentliche Wunsch-Kandidaten pr&#xE4;sentierte. Somit ist die SVP mit einem Vertreter in der Minderheit im Bundesrat und weiterhin klar untervertreten. Es wird sich zeigen, ob das Verweisen auf die Erf&#xFC;llung des Anspruchs bei einer entsprechenden Vakanz, mehr als ein Hinhalten ist.&#xD;
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Unbefriedigende Budgetdebatte&#xD;
W&#xE4;hrend bei den Diskussionen rund um die Frankenst&#xE4;rke und die Belastungen f&#xFC;r die Wirtschaft allgegenw&#xE4;rtig war, blieb die Thematik bei der Budgetdebatte im Hintergrund. Man folgte weitgehend dem Bundesrat anstatt die n&#xF6;tigen Korrekturen bei den Staatsausgaben zu machen. Dabei zeigt die Hochrechnung zur Staatsrechnung 2011, die 2 Milliarden &#xFC;ber dem Budget liegt, dass Disziplin am Platz w&#xE4;re.&#xD;
Nach z&#xE4;hem Hin- und Her wurden alle K&#xFC;rzungen wieder fallen gelassen und das Budget weist nun eine so genannte schwarze Null bei astronomischen Ein- und Ausgaben in der H&#xF6;he von rund 64 Milliarden Franken aus. Wie soll da je die einst provisorisch eingef&#xFC;hrte direkte Bundessteuer gestrichen und die Mehrwertsteuer ertr&#xE4;glicher gestaltet werden?&#xD;
Immerhin soll bei der AHV und der IV neu eine Schuldenbremse eingef&#xFC;hrt werden. Der Nationalrat hat eine entsprechende Motion an den Bundesrat &#xFC;berwiesen.&#xD;
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Via Sicura: Zwischen Sicherheit und Bevormundung auf der Strasse&#xD;
Der Nationalrat verzichtete auf ein Helmobligatorium und Mindestalter f&#xFC;r Radfahrer und will F&#xFC;hrerausweise weiterhin unbefristet gelten lassen. Daf&#xFC;r soll jedoch f&#xFC;r alle Autos ein Lichtobligatorium auch am Tag gelten, und auch Raser will man h&#xE4;rter anpacken. Der Nationalrat hat sogar der Beschlagnahmung von Raserautos zugestimmt. Radarwarnungen sollen k&#xFC;nftig verboten sein.&#xD;
Besonders spannend war die Debatte rund um die Problematik bei den Fussg&#xE4;ngerstreifen. Sie drehte sich allerdings prim&#xE4;r um teure und h&#xF6;chst fragw&#xFC;rdige bauliche Ver&#xE4;nderungen. Dabei liegt die Problematik prim&#xE4;r in der tr&#xFC;gerischen Vortrittsregelung, welche leider viele Fussg&#xE4;nger dazu verleitet, beim &#xDC;berqueren der Strasse jegliche Vorsicht fallen zu lassen. Es w&#xE4;re einfach, die Zahl der Opfer zu senken, n&#xE4;mlich mit der von mir erneut mit einer Motion geforderten Wiedereinf&#xFC;hrung des Handzeichens. Bleibt abzuwarten, ob die Zeit nun reif ist f&#xFC;r eine Zustimmung zu dieser Forderung.&#xD;
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Wie gestaltet man Atom-Ausstieg und CO2-Gesetz wirtschaftsvertr&#xE4;glich?&#xD;
Der neu gew&#xE4;hlte Nationalrat hat zwar entgegen dem Willen der SVP den Atomausstiegs-Entscheid besiegelt. Noch immer ist aber unklar, wie dieser Entscheid konkret umgesetzt werden soll und welche Folgen daraus f&#xFC;r die Versorgung der Bev&#xF6;lkerung und die Konkurrenzf&#xE4;higkeit der Wirtschaft entstehen.&#xD;
Immerhin will der Nationalrat die CO2-Abgabe nicht in eine Steuer umwandeln. Er hat eine entsprechende Motion aus dem St&#xE4;nderat abgelehnt, die damit vom Tisch ist. Der St&#xE4;nderat wollte den Bundesrat damit unter anderem beauftragen, k&#xFC;nftig den gesamten Ertrag f&#xFC;r Sanierungen und erneuerbare Energien zu verwenden. Hingegen wurde bei der Bereinigung des CO2-Gesetzes beschlossen, die Bussengelder, welche die Autoimporteure bezahlen m&#xFC;ssen, wenn ihre Neuwagen zu viel CO2 ausstossen in den Infrastrukturfonds fliessen zu lassen. Dies sind nur einige wenige der vielen Beschl&#xFC;sse im Energie- und Abgabenbereich, mit denen wir wohl in dieser Legislatur konfrontiert werden.&#xD;
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Erneute Schw&#xE4;chung des &#x201E;Frankenplatzes&#x201C; Schweiz&#xD;
In der Nationalratsdebatte um die negativen Auswirkungen des starken Frankens unterst&#xFC;tzte der Rat erfreulicherweise eine Motion von Jean-Pierre Graber (SVP), den Tourismussektor 2012 vor&#xFC;bergehend von der Mehrwertsteuer zu befreien. Weiter hiess er eine Motion gut, die bis M&#xE4;rz 2012 eine Botschaft zur Unternehmenssteuerreform III verlangt. Alle anderen Vorst&#xF6;sse zur Senkung von Geb&#xFC;hren und Abgaben - etwa zu den TV- und Radiogeb&#xFC;hren oder der LSVA - wurden abgelehnt.&#xD;
Die Schweiz weicht zudem nun das Bankgeheimnis weiter auf. Sie leistet k&#xFC;nftig vielen Staaten auch ohne Namensangabe Amtshilfe. Nach dem St&#xE4;nderat hat auch der Nationalrat der Erg&#xE4;nzung diverser DBA gegen den Willen der SVP zugestimmt. Im Januar will der Bundesrat einen Bericht zur so genannten "Weissgeldstrategie" vorlegen.&#xD;
Wenigstens eine gute Nachricht f&#xFC;r viele Betriebe ist der Entscheid, dass der Mehrwertsteuer-Einheitssatz vom Tisch ist. Der Nationalrat hat zum zweiten Mal mit Unterst&#xFC;tzung der SVP entschieden, die Vorlage zur&#xFC;ckzuweisen. Nun muss der Bundesrat eine Mehrwertsteuer mit zwei S&#xE4;tzen ausarbeiten. Wir werden uns dabei daf&#xFC;r einsetzen, dass die Revision nicht dazu f&#xFC;hrt, dass die Einnahmen erh&#xF6;ht werden und wir alle mehr Steuern zahlen m&#xFC;ssen.&#xD;
Wie immer: Es bleibt viel zu tun, und die SVP-Fraktion packt es an, auch in der neuen Legislatur, und auch ohne angemessene Vertretung im Bundesrat.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.svpag.ch/index.php?page=/News/Bericht_Wintersession_2011_von_NR_Sylvia_Flueckiger-14</link></item><item><title>Pr&#xE4;sidiumswechsel SVP Frauen Aargau</title><pubDate>Mon, 23 Jan 2012 06:59:02 +0100</pubDate><description>&lt;p&gt;Maya Frey, Grossr&#xE4;tin aus Staufen, ist neue Pr&#xE4;sidentin der SVP Frauen Aargau. Sie l&#xF6;st damit Grossr&#xE4;tin Milly St&#xF6;ckli, Muri, ab.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.svpag.ch/index.php?page=/News/Praesidiumswechsel_SVP_Frauen_Aargau-13</link></item><item><title>Bericht Herbstsession 2011 von NR Fl&#xFC;ckiger</title><pubDate>Mon, 17 Oct 2011 14:30:22 +0200</pubDate><description>&lt;p&gt;Was tut der Schweiz wirklich gut? R&#xFC;ckblick auf die Herbstsession 2011&#xD;
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Sylvia Fl&#xFC;ckiger-B&#xE4;ni, Nationalr&#xE4;tin, Sch&#xF6;ftland AG&#xD;
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Zum Schluss der Legislatur erwartete uns Parlamentarier noch einmal eine gewichtige Session. Die Wirtschaftssituation mit Zuwanderungsdebatte einerseits und die Wirtschafts- und Finanzplatzthematik andererseits. Wichtig war mir dabei, noch einmal dringend auf die Anliegen der KMU hinzuweisen, damit diese in den Diskussionen rund um die Grossbetriebe nicht vergessen gehen.&#xD;
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Willk&#xFC;rliche Massnahmen statt gezielter Entlastungen&#xD;
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Die Debatten zum Wirtschafts- und Bankenplatz Schweiz waren insgesamt keine erfreuliche Sache. Das einseitige Massnahmenpaket gegen die Frankenst&#xE4;rke, die wortreiche ausserordentliche Session &#xFC;ber die "wirtschaftliche und soziale Situation der Bev&#xF6;lkerung" und die umstrittene Too-big-to-fail-Vorlage zeigten deutlich die Schwierigkeiten auf, die sich auftun, wenn der Staat regulierend in den Markt eingreift. Das h&#xF6;chst fragw&#xFC;rdige Massnahmenpaket des Bundesrates zur Frankenst&#xE4;rke im Umfang von 870 Mio. CHF, das von der SVP vergeblich bek&#xE4;mpft wurde, beinhaltet 500 Mio. CHF f&#xFC;r die ALV f&#xFC;r Kurzarbeitsentsch&#xE4;digungen, 212,5 Mio. zugunsten von Forschung und Innovation sowie 100 Mio. f&#xFC;r Kredite an Hotels. Statt jetzt Millionen zu verteilen, nach einem Prinzip das nie gerecht sein kann, w&#xE4;ren die Probleme besser &#xFC;ber Entlastung und Steuersenkungen, Abbau der Regulierungen und der B&#xFC;rokratie gel&#xF6;st worden. Der Antrag der SVP, den Mehrwertsteuersatz f&#xFC;r das Hotel- und Gastgewerbe auf 2,5 und den Normalsatz f&#xFC;r die Mehrwertsteuer von 8,0 auf 7,5 Prozent zu senken, scheiterte jedoch. Ein Schritt in die richtige Richtung war wenigstens die &#xDC;berweisung der Motion aus dem St&#xE4;nderat zur Vereinfachung der beruflichen Vorsorge. Das umstrittene Hilfspaket zur Frankenst&#xE4;rke wurde in der Schlussabstimmung im Nationalrat mit 125:61 Stimmen bei 6 Enthaltungen und im St&#xE4;nderat 33:7 Stimmen bei 4 Enthaltungen verabschiedet.&#xD;
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Endlich Chancengleichheit f&#xFC;r KMU&#xD;
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W&#xE4;hrend man in der Diskussion vor allem die exportorientierten Unternehmen erw&#xE4;hnte, schenkt man den nachgelagerten Betrieben, das sind viele KMU und das Gewerbe, welche Zulieferer und vor allem auch binnenmarktorientiert sind, viel zu wenig Beachtung. Ich startete daher mit meiner Motion &#x201E;Chancengleichheit f&#xFC;r KMU im &#xF6;ffentlichen Beschaffungswesen&#x201C; einen Versuch, wenigstens einmal den Blick auf die kleineren Betriebe und deren N&#xF6;te zu lenken.&#xD;
Die Auftragsvergabe der &#xF6;ffentlichen Hand muss so gestaltet werden, dass wieder vermehrt unsere Schweizer Unternehmen zum Zuge kommen. Deshalb habe ich mit meiner Motion Chancengleichheit f&#xFC;r die KMU im &#xF6;ffentlichen Beschaffungswesen gefordert, dass auch Bietergemeinschaften und Subunternehmer an einer &#xF6;ffentlichen Ausschreibung teilnehmen k&#xF6;nnen. Das ist ein zentrales Anliegen vieler Unternehmen. Die &#xDC;berweisung meiner Motion war ein erfreulicher Moment in dieser insgesamt eher unerfreulichen Debatte. Es sind ja die kleinen Unternehmen, die von den gegenw&#xE4;rtigen Frankenproblemen betroffen sind und in existenzielle Schwierigkeiten geraten k&#xF6;nnen.&#xD;
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Schutzbed&#xFC;rftig und doch Ferien im Bedrohungsland?&#xD;
An der von der SVP einberufenen a.o. Session zur Migrationspolitik konnte die SVP drei wichtige Erfolge verbuchen. Mit 101:77 Stimmen wurde die Motion von Oskar Freysinger (SVP) &#x201E;Runter mit den Masken" f&#xFC;r ein Vermummungsverbot angenommen. Mit 114:68 Stimmen wurde meine Motion angenommen, welche missbr&#xE4;uchliche Ferienreisen von vorl&#xE4;ufig Aufgenommenen unterbinden m&#xF6;chte. Ebenfalls angenommen wurde eine Motion der SVP-Fraktion zur Kopplung der Entwicklungshilfe an kooperatives Verhalten im Asyl- und Ausl&#xE4;nderbereich. Abgelehnt wurden hingegen alle Vorst&#xF6;sse der SVP zur Steuerung und Kontrolle der Zuwanderung.&#xD;
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Mehr Geb&#xFC;hren und Umverteilung drohen&#xD;
K&#xFC;nftig sollen alle Schweizer Haushalte Radio- und TV-Geb&#xFC;hren bezahlen unabh&#xE4;ngig davon, ob sie Radio- und Fernsehapparate besitzen. Das hat der Nationalrat als Zweitrat beschlossen. Damit werden die Empfangsgeb&#xFC;hren faktisch zu Steuern, denn sie sind pl&#xF6;tzlich wie diese vorbehaltlos geschuldet. Der Umfang der Zwangsgeb&#xFC;hren nimmt damit weiter zu, die H&#xF6;he der Geb&#xFC;hren steigt an, und der Kreis der Geb&#xFC;hrenpflichtigen wird st&#xE4;ndig ausgeweitet. Der Bundesrat soll nun ein neues System f&#xFC;r die Erhebung der Geb&#xFC;hren erarbeiten. Ohne Zweifel werden h&#xF6;here Geb&#xFC;hren die Folge sein. Immerhin soll es Ausnahmen f&#xFC;r finanziell Schwache und erfreulicherweise auch f&#xFC;r kleine Betriebe geben.&#xD;
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Weniger Geld im Portemonnaie droht auch nach der Energiedebatte nach den Beschl&#xFC;ssen des St&#xE4;nderates. Nach dem Nationalrat hat auch dieser Rat dem Ausstieg aus der Atomenergie zugestimmt. Damit verbunden sind Massnahmen mit dem Ziel, das Energiesparen und alternative Energien voranzutreiben, namentlich die Umwandlung der CO2-Abgabe, d.h. ein Verzicht auf die R&#xFC;ckgabe an die Bev&#xF6;lkerung, sowie die Einf&#xFC;hrung einer kostendeckenden Einspeiseverg&#xFC;tung (KEV) f&#xFC;r Strom aus erneuerbaren Energien. Zwar ist die drohende CO2-Abgabe/Kompensation auf Treibstoffen entfallen bzw. plafoniert worden, doch es bleibt unklar, ob sie nicht im Nachhinein eingef&#xFC;hrt oder erh&#xF6;ht werden k&#xF6;nnen. Das CO2-Gesetz weist noch in einigen technischen Fragen Differenzen zwischen den R&#xE4;ten auf. So bleiben wir dran, um allenfalls in der n&#xE4;chsten Legislatur noch zu korrigieren.&#xD;
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Immerhin eigentumsfreundliche Entscheide&#xD;
Das Parlament gibt definitiv keine Empfehlung zu zwei Volksinitiativen f&#xFC;r das steuerbeg&#xFC;nstigte Bausparen. Beide Initiativen, sowohl die &#xAB;Bauspar-Initiative&#xBB; wie auch &#xAB;Eigene vier W&#xE4;nde dank Bausparen&#xBB; kommen unkommentiert von den R&#xE4;ten vors Volk. Mit der Abstimmung ist in der ersten Jahresh&#xE4;lfte 2012 zu rechnen.&#xD;
Der Nationalrat will die Bewilligungspflicht f&#xFC;r Fotovoltaik- und thermische Solaranlagen auf D&#xE4;chern aufheben und hat die Bewilligungsbefreiung in das Raumplanungsgesetz eingef&#xFC;gt. F&#xFC;r Solaranlagen, die nicht mehr als 20 Zentimeter &#xFC;ber die Dachh&#xF6;he reichen sowie seitlich, unten und oben b&#xFC;ndig sind, g&#xE4;lte nach dem Vorschlag lediglich eine Meldepflicht. Somit k&#xF6;nnen immerhin Hausbesitzer und Besitzer von Betrieben k&#xFC;nftig freier &#xFC;ber ihren Grund und Boden und ihre Energieversorgung entscheiden.&#xD;
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Fazit: Es bleibt einiges zu tun in der n&#xE4;chsten Legislatur! Wir bleiben dran, mit Ihnen! Danke f&#xFC;r Ihr Interesse und Ihre Unterst&#xFC;tzung!&lt;/p&gt;</description><link>http://www.svpag.ch/index.php?page=/News/Bericht_Herbstsession_2011_von_NR_Flueckiger-12</link></item><item><title>Bericht aus der Sommersession von Nationalr&#xE4;tin Sylvia Fl&#xFC;ckiger</title><pubDate>Mon, 04 Jul 2011 06:44:49 +0200</pubDate><description>&lt;p&gt;Die Sondersessionen pr&#xE4;gten die Sommersession mehr als die ordentlichen Gesch&#xE4;fte, obwohl in Sondersessionen vor allem geredet und wenig Konkretes beschlossen wird. Man fragt sich in solchen Debatten oft, ob sich die Politik noch bewusst ist, dass sie nicht f&#xFC;r die Medien arbeitet, sondern f&#xFC;r das Wohl von Volk und Wirtschaft.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.svpag.ch/index.php?page=/News/Bericht_aus_der_Sommersession_von_Nationalraetin_Sylvia_Flueckiger-10</link></item></channel></rss>

